Es sass ein Zwerg am Waldesrand,

er sah zum Himmel ganz gebannt

und dachte so in sich hinein,

wie gross müsste man wohl sein,

um die Wolken zu berühren,

weich wie Watte sie zu spüren.

Von dieser Grösse er nur träumen kann;

traurig nahm er dieses Schicksal an.

So sann er eine Weile noch vor sich dahin,

bis eine Nebelschwade setzte sich auf ihn.

Die Luft wurde kalt und feucht – er fror –

den Wolkentraum er schnell verlor.

In dem Moment wurde es ihm klar,

dass eine Wolke nicht aus Watte war.

Sie war nur kalte, feuchte Luft,

ohne jede Art von zartem Duft.

Eines hat er so erkannt,

sieht er wieder himmelwärts gebannt,

nicht alles was vor Verlockung sprießt,

begehrenswert am Ende ist.